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VWT-Hauptgeschäftsführer Stephan Fauth zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen in Thüringen

"Thüringen braucht eine zentrale Stelle zur Umsetzung des neuen Fachkräfteeinwanderungsgesetzes und ein Klima, dass ausländische Fachkräfte willkommen heißt."

 

Medieninformation

Zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen Thüringens sagte VWT-Hauptgeschäftsführer Stephan Fauth: "Thüringen braucht eine zentrale Stelle zur Umsetzung des neuen Fachkräfteeinwanderungsgesetzes und ein Klima, dass ausländische Fachkräfte willkommen heißt."

"Im Februar bewegte sich auf dem Thüringer Arbeitsmarkt wenig. Erfreulich ist, dass die Arbeitslosigkeit leicht sank und die Zahl der zu besetzenden Stellen stieg. Dies deutet darauf hin, dass sich die Frühjahrsbelebung langsam einstellt. Das ist durchaus positiv. Die Suche nach geeigneten Fachkräften ist und bleibt die größte Herausforderung für die Thüringer Wirtschaft. Demografisch bedingt ist die Anzahl der Erwerbstätigen rückläufig. Schon jetzt sorgen ausländische Beschäftigte dafür, dass die Zahl der Beschäftigten insgesamt nicht sinkt. Thüringen braucht dringend mehr Zuwanderung.

Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das am 1. März 2020 in Kraft tritt, regelt den Zugang von Menschen außerhalb der EU", sagte VWT-Hauptgeschäftsführer Stephan Fauth. Das neue Gesetz sei ein wichtiger Baustein, damit Thüringen auch zukünftig über ausreichend Fachkräfte verfüge, so Fauth weiter. Damit die Umsetzung des beschleunigten Verfahrens zügig erfolgen könne, brauche Thüringen eine zentrale Stelle, die an einer Ausländerbehörde angesiedelt werden könne. Damit gebe es zentrale Ansprechpartner für Thüringer Arbeitgeber und ausländische Fachkräfte. "Entscheidungen wären schneller und transparenter zu treffen. Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz regelt die Zuwanderung von Menschen aus Drittländern formal. Das ist das Eine, das Andere ist, dass wir in Thüringen weiter daran arbeiten müssen, dass ausländische Fachkräfte sich in Thüringen willkommen fühlen", sagte Fauth.

62.800 Frauen und Männer waren im Februar 2020 arbeitslos, das sind 500 weniger als im Januar und rund 2.200 weniger als im Februar 2019. Die Arbeitslosenquote lag bei 5,6 Prozent und damit 0,1 Prozentpunkte unter dem Wert des Vormonats. Im Quotenranking liegt Thüringen 0,3 Prozentpunkte hinter Niedersachsen, 0,2 Prozentpunkte hinter Schleswig-Holstein und gleichauf mit Sachsen. Danach folgen die anderen ostdeutschen Bundesländer ebenso wie Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Bremen. Im Februar waren 18.000 Männer und Frauen länger als ein Jahr ohne Job und galten als langzeitarbeitslos. Das sind 1.500 weniger als im Februar 2019. Insgesamt gelten knapp 29 Prozent der Arbeitslosen in Thüringen als langzeitarbeitslos.

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